Wie bereits auf unserem Bautagebuch berichtet, machen wir uns schon länger Gedanken darüber, ob wir eine Garage oder ein Carport für unser Haus anschaffen sollen. Beides hat Vor- und Nachteile – letztendlich ist es auch eine Kostenfrage. Gestern ist die Entscheidung gefallen.

Sicherheitshalber haben wir uns von KMH eine Garage mit planen (und genehmigen) lassen. Aber wir haben es noch offen gelassen, ob wir diese auch gleich umsetzen. Denn wir waren uns bis vor kurzem nicht sicher, ob es eine Fertiggarage oder ein Carport werden soll.

Beides hat (wie immer) Vor- und Nachteile:

Carport

Vorteile:

  • günstiger Anschaffungspreis
  • vorgefertigte Bausätze ermöglichen eine Eigenmontage
  • gute Luftzirkulation ;-)
  • ausreichend Schutz vor “Wind und Wetter”

Nachteile:

  • kein Schutz vor Diebstahl / Vandalismus
  • kein Schutz vor Marder etc.
  • kein 100% Schutz vor Frost

Fertiggarage

Vorteile:

  • 100 % Schutz vor “Wind und Wetter”
  • abschließbar – Schutz vor Diebstahl, Tiere etc.
  • zusätzlicher Stauraum, z.B. durch Wandregale etc.
  • schnelle Montage – Aufbau in einem Tag

Nachteile:

  • teurer als Carport
  • evtl. Baugenehmigungspflichtig
  • Unterbau – Fundament – notwendig
Nach weiteren Überlegungen, war für uns eigentlich klar, dass es eine Garage werden muss. Hauptsächlich wegen dem zusätzlichem Stauraum, z.B. für Fahrräder oder Rasenmäher. Da unser Haus keinen externen Kellerzugang haben wird, müssten wir jedes Mal die Gartengeräte, Fahrräder etc. durch das Haus tragen.
Also haben wir uns ein paar Angebote von Fertiggaragen Herstellern zukommen lassen. Dabei ist uns Zapf besonders positiv aufgefallen, da diese nicht pauschal ein Angebot erstellt haben, sondern erstmal einen Termin Vor-Ort auf der Baustelle vereinbaren wollten.
Gesagt, getan und so haben wir uns kurze Zeit darauf mit einem Verkaufsberater von Zapf am Haus getroffen. Dieser hat uns gleich ein paar Tipps zur Positionierung der Garage gegeben:Würden wir die Garage wie geplant setzen, wäre bei uns zum Aufstellen ein Autokran notwendig, da der Rangierraum von mind. 10,5 Meter nicht gegeben ist. Dieser würde natürlich zusätzliche Kosten verursachen. Zudem hätten wir von der Garage bis zur Strasse nur 3 Meter Platz und könnten dort kein Auto stellen. Dies war zwar so geplant, da unser Stellplatz seitlich – parallel zum Haus – verläuft, aber praktisch ist dies mit zwei Autos nicht. Sind beide Zuhause oder kommt Besuch, müsste immer einer in die Garage fahren.

Also schlagen wir einfach 2 Fliegen mit einer Klappe und setzen die Garage zwei Meter zurück. Somit benötigen wir keinen Autokran und haben ca. 5 Meter Platz vor der Garage. Also mehr als ausreichend für unsere Familienkutsche. ;-)

Dies war von uns oder KMH keine Fehlplanung, sondern wird erst möglich, nachdem wir kurzfristig eines unserer Wohnzimmerfenster Richtung Süden verschoben haben. Zuvor hätten wir sonst auf eine Garage blicken müssen.

Achja, die Zapf Garage hat uns übrigens überzeugt und so haben wir gestern den Vertrag für eine Garage 3×6 Meter mit zusätzlicher Tür hinten mittig unterschrieben. Gewünschter Liefertermin ist Anfang Oktober. Wir freuen uns darauf!

Artikelbild: Author Eastlaketimes (Creative Commons Lizenz)