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Update: Regal – Marke Eigenbau

Update: Gestern haben wir das Regal fertig bekommen und auf die Vormauerung in der Küche befestigt. Unten in der Galerie haben wir zwei Fotos dazu gemacht.

Endlich konnten wir uns aufraffen und haben angefangen unser Küchenregal zu bauen. Dieses soll die Küche und den Essbereich optisch abtrennen. Das Regal wird auf die bestehende Vormauerung in der Küche aufgesetzt und wird bis unter die Decke reichen. Da die Mauer genau 21 cm breit ist, ist es eigentlich unmöglich ein passendes Regal zu finden – also blieb nur der Eigenbau.

Bereits während der Küchenplanung stand fest, dass zwischen Küche und Esszimmer einen großzügiger Durchgang entstehen soll. Heutzutage nennt man das wohl „soziales Kochen“. 😉 Der Abschluss der Küchenzeile soll durch ein offenes Regal erfolgen und trennt so Küche und Esszimmer optisch voneinander ab.
Hier unser 3-D Plan:

[googleadpic] Da die Abmauerung, auf welcher das Regal stehen soll, nur 21 cm breit ist, war es unmöglich ein passendes Regal zu finden. Alternativ blieb also nur die Beauftragung eines Schreiners oder der Selbstbau. Wir haben uns für Letzteres entschieden, aber wie es so oft mit optischen Dingen ist, sie rutschen auf der To-Do Liste gerne mal nach unten. Doch wir wollten das „Projekt“ auf jeden Fall noch vor dem Frühling abschließen, denn dann bleibt keine Zeit mehr, da es jede Menge Arbeit im Garten gibt.

Zunächst haben wir im Baumarkt das notwendige Material besorgt. Wir haben uns verleimtes Fichtenholz mit einer Stärke von 2,8 cm ausgesucht und haben dies auf 21 cm Breite zuschneiden lassen. Für die Regalböden haben wir etwas dünneres Holz mit 1,8 cm Stärke gewählt und haben es ebenfalls zuschneiden lassen. Dann brauchten wir noch entsprechende Exzenter-Verbinder, damit wir das Regal zusammenschrauben konnten. Zusätzlich war noch ein spezieller Bohrer nötig, um die Exzenter in das Holz fräsen zu können. Da das Regal weiß lasiert werden soll, kam noch ein entsprechender Lack hinzu. Zum Glück konnten wir uns noch eine Standbohrmaschine ausleihen, wofür also keine weiteren Kosten angefallen sind. Insgesamt haben wir knapp 80 Euro ausgegeben, womit die Kosten für das Regal recht human ausgefallen sind.

Die Bretter...

Dann ging es auch schon los: Zuerst haben wir die Bretter auf die richtige Länge mit der Stichsäge zugeschnitten und die Kanten etwas abgehobelt. Dann haben wir mit der Standbohrmaschine die Löcher für die Exzenter-Verbinder eingefräst. Daraufhin haben wir die Schrauben in die Bretter gebohrt – hier hat sich Vorbohren sehr bewährt, damit das Holz nicht einreißt. Anschließend ging es eigentlich recht schnell, es mussten nur noch die Bretter miteinander verbunden und durch die Exzenter-Verbinder festgezogen werden.

Um dem Regal mehr Stabilität zu verleihen, haben wir anschließend die Regalböden eingebaut. Diese wurden ebenfalls mit den Exzenter-Verbinder versehen und wurden Stück für Stück in gleichmäßigen Abständen in den Rahmen integriert. Zuletzt haben wir noch die Ecken etwas abgeschmirgelt und hier und da ein paar Schönheitsfehler ausgebessert. Und dann konnte das Regal zum ersten Mal auf die Mauer aufgesetzt werden und es passt perfekt! :-)

Aber leider musste das Regal erstmal wieder auseinander geschraubt werden, damit wir die Bretter lasieren können. Dies haben wir aber nicht mehr geschafft und daher können wir erst morgen, bzw. übermorgen die finalen Bilder vom Regal zeigen. Dazu also bald mehr…

 

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