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Verkaufsabsicht? So finden Sie den passenden Makler

Wer sein Haus verkaufen möchte, legt diese Aufgabe in der Regel in die Hände eines professionellen Maklers. Dieser leistet im besten Fall mehr, als die Tür aufzuschließen und Interessenten durchs Haus zu führen. Schon vor der eigentlichen Vertriebsphase gilt es, den Markt zu beobachten und verkaufsrelevante Informationen zu recherchieren. Der Verkehrswert der Immobilie muss ermittelt und ein Angebotspreis kalkuliert werden. Hierfür sind Fachkenntnisse notwendig, die sich Laien oft erst anlesen müssen. Steht die Kalkulation, wird ein Exposé erstellt und beworben. Immobilien-Experten können dafür auf ein weitverzweigtes Vertriebsnetz zurückgreifen, kennen die Käuferschicht und wissen, wo sie Werbung schalten müssen. Aber wie findet man solch einen Verkaufsprofi? Wir verraten es Ihnen.

Eigentümer, die die eigenen vier Wände verkaufen wollen, sprechen oft Freunde und Bekannte an oder fragen in der Nachbarschaft nach Empfehlungen. Und in der Tat, gute Leistung spricht sich rum. Doch gemessen an der Verantwortung, die ein Makler trägt, empfiehlt es sich, etwas mehr Aufwand zu betreiben. Wer sein Haus zum bestmöglichen Preis verkaufen will, sollte seine Netze weiter auswerfen. Gute Makler findet man im Internet. Auch wenn nicht jeder eine Firmenseite betreibt, auf eine Online-Präsenz in den gängigen Immobilienportalen ImmobilienScout24, Immonet oder Immowelt kann niemand in der Branche verzichten. Hier bekommen Hausbesitzer einen ersten Eindruck davon, welche Makler in der Region aktiv sind und sich mit der entsprechenden Immobilienkategorie auskennen. Ein weiterer Anlaufpunkt sind Vermittlungsportale wie Homeday, die Eigentümer mit erfahrenen Maklern zusammenbringen.

Woman at workEgal, wie Sie Ihren Makler gefunden haben, bevor Sie einen Auftrag erteilen und die Verkaufskonditionen vertraglich festhalten, sollten Sie den vermeintlichen Experten einem Praxistest unterziehen. Oft hilft es schon, sich anonym als potenzieller Käufer auszugeben, um einen Eindruck von der Arbeit des Dienstleisters zu gewinnen. Dieses Vorgehen empfiehlt sich auch, wenn Sie mehrere Makler in die engere Auswahl genommen haben. Vor allem Fachwissen und Branchenkenntnisse sollten Sie prüfen. Wie gut kennt sich der Immobilienprofi mit den von ihm beworbenen Objekten aus? Hat er ein Gefühl für die Preislage und die Wünsche der Zielgruppe? Kann er Erfahrungen in der Region vorweisen? Machen Sie sich außerdem ein Bild vom Auftreten und der Arbeitsweise des Maklers. Entsprechen Stil und Umgangsformen Ihren Erwartungen? Beziehen Sie auch die Gestaltung von Exposés und Annoncen in Ihre Entscheidung ein.

Sollte es zu einer Geschäftsbeziehung kommen, werden Sie voraussichtlich Wochen oder gar Monate mit dem Makler zusammenarbeiten. Vorsicht ist geboten, wenn Sie schon vor der Besichtigung Ihrer Immobilie mit Prognosen über die Dauer der Verkaufsphase oder den Verkaufswert beschwichtigt werden. In der Regel lassen sich solche Aussagen erst treffen, nachdem Grundriss und Lageplan, Energieausweis und Betriebskostenübersicht geprüft und die Räumlichkeiten persönlich in Augenschein genommen wurden. Ein weiteres No-Go ist die Vorauszahlung. Seriöse Makler lassen sich ihre Provision prinzipiell erst zahlen, wenn die Immobilie erfolgreich verkauft wurde. Trotzdem sollten Sie die Kosten der Dienstleistung im Vorfeld vertraglich fixieren.

 

 

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